LeseLicht

Ich nenne es mal mein Burnout-Bild. Im Juli (?) hat der mich so hart eingeholt, dass ich dachte, es sei Sonntag und war einfach nicht zur Arbeit (meinem regulären Job) gegangen.

Ich hatte es schon seit Monaten gespürt und ignoriert, immer wieder versucht, die lange kreative Blockade zu überwinden, und mit Konzentrationsschwierigkeiten und einem gestörten Zeitgefühl gekämpft (ich hatte zum Beispiel oft vergessen, welcher Wochentag war). Nach diesem Vorfall habe ich mich krankgemeldet, alle Verpflichtungen ignoriert und drei Wochen lang nur noch Kunst zur Entspannung geschaffen. (Erst Krankmeldung kurz vor dem Urlaub, dann der Jahresurlaub – Welche Ironie!).

Und jetzt? Jetzt haushalte ich wieder bestmöglich mit meinen Energiereserven zwischen meinem Hauptberuf und behandle meine eigenen Projekte wie einen Job, bis sie irgendwann mein Job sind.

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